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1. Spiel des zweiten Tages (zufällige
Begegnung)
Die
Sonne war gerade aufgegangen, als die kleine Gruppe der Waldelfen sich einen Weg
durch den Wald bahnten. Als sie endlich die Lichtung erreichten, positionierten
sie sich am Waldrand. Auf der Lichtung
befanden sich doch wirklich Hochelfen. Ihr Befehlshaber, ein junger Prinz wurde
von einem großen Regiment der Weißen Löwen und ihr ehrwürdiger Oberzauberer
von einer großen Einheit Speerträgern begleitet. Zwei Regimenter Bogenschützen,
ein kleines Regiment der Drachenprinzen und drei (!) Speerschleudern gehörten
auch noch zum Kontingent dazu. Die Drachenprinzen ritten sofort den Waldelfen
entgegen und der Rest der Hochelfen schoß zur Begrüßung ihrer Vettern eine
Ehrensalve. Leider direkt in die Richtung der Waldelfen. Glücklicherweise waren
die Hochelfen nur mäßige Schützen und es gab nur wenige Verluste zu beklagen.
Die Waldelfen zeigten sich nicht sonderlich von diesen Schießkünsten
beeindruckt und alle Einheiten hielten ihre Stellung. Eine entsprechende Antwort
ließ auch nicht lange auf sich warten und zwei Speerschleudern gingen im
Pfeilhagel der Waldelfen zu Bruch. Eine Gruppe der Kampftänzer plänkelte den
Drachenprinzen entgegen, der Baummensch bezog eine neue Position in einem Wald
und die Waldreiter ritten um ein Gehöft, nur um sich im Sichtfeld der letzten
Speerschleuder wiederzufinden. Die erfreuten Hochelfen ließen sich diese
Gelegenheit natürlich nicht entgehen und schossen zwei der Waldreiter nieder.
In ihrer Panik ergriffen die Reiter die Flucht und kamen erst kurz vor dem
Spielfeldrand wieder zum stehen. Von diesem Erfolg ermutigt, marschierten die
Weißen Löwen auf die Waldelfen zu. Die Drachenprinzen wollten die kleine
Gruppe der Kampftänzer niederreiten, wurden jedoch von den wild
herausspringenden Kampftänzern völlig verwirrt. Der Baummensch nutzte die
Gunst der Stunde und griff die Drachenprinzen in der Flanke an. Diese, noch völlig
von den verrückten Kampftänzern verwirrt und verängstigt, ergriffen so
schnell die Flucht, daß es dem Baummensch nicht möglich war sie einzuholen.
Auch diese Reiter kamen erst kurz vor dem Spielfeldrand wieder zum stehen. Weit
von der bedrohlichen Speerschleuder und dem großen Baummenschen entfernt,
beruhigten sich beide Reitergruppen wieder. Inzwischen waren die Weißen Löwen
bedrohlich nahe an die Stellungen der Waldelfen gekommen und griffen erfolgreich
eine Gruppe plänkelnder Kundschafter an. Von der Wucht und der Masse dieses
Angriffs wurden diese völlig überrollt. Der Angriff kam erst in der Hauptlinie
der Waldelfen wieder zum stehen. Hier, von allen Seiten umzingelt machten die
Weißen Löwen ihren Namen alle Ehre und hielten unbeeindruckt von allen
Verlusten eisern ihre Position. Das Spiel endete mit einem
"moralischen" Sieg für die Waldelfen.
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2. Spiel des zweiten
Tages (Verräter)
Soso,
also in dicken Rüstungen schwitzende Ritter sollten meine Waldelfen daran
hindern, den Verräter zu jagen. Die Bretonen mit ihren schwergepanzerten
Einheiten können ein harter Brocken für Waldelfen sein. Drei Lanzen mit
Grals-, Quest- und Königsrittern befanden sich im Gefolge des Generals. Er
selbst ritt auf einem Greif und hatte sich das Todesschwert von seinem König
geborgt. Zwei Regimenter Bogenschützen und eine Zauberin standen in der Reserve
bereit. Alles in allem ein paar eindrucksvolle Einheiten. So weit, so schön.
Das Spiel begann und mein freundlicher Gegenspieler erklärte mir, der Verräter
ist mein Baummensch. Bitte?!? Mit einem Wort hatte ich bereits vor der ersten
Runde 15 Prozent meiner Armee verloren. Ich begann, ein unangenehmes Gefühl zu
entwickeln. Hmmm .... Grübel, 280 Punkte Baummensch gegen 45 Punkte Ritter,
eine leichte Diskrepanz. Die Antwort der Spielleitung - möglich. Mein ungutes
Gefühl erreichte ungekannte Ausmaße. Was also tun? Waldelfen sind schnell und
wendig, hoffentlich schnell genug! Also gut, die Waldelfen müßten sich der
Entscheidung beugen und eröffneten das Feuer. Ein Pfeilhagel von vielen Langbögen
regnete auf ein Regiment der bretonischen Bogenschützen nieder und riß bis auf
zwei der Knechte alle in den Tod. Die beiden Überlebenden ergriffen in ihrer
Panik die Flucht und kamen erst kurz vor dem Spielfeldrand wieder zum stehen.
Der Bretonische General zuckte nur mit den Schultern und flog, zweifellos in
finsterer Absicht hoch in die Wolken. Die Flucht der Gemeinen störte die
Bretonischen Ritter nicht im geringsten und sie ritten alle auf die Waldelfen
zu. Und wieder schwirrten die Pfeile der Waldelfen von ihren Bogensehnen, fielen
nun auf das andere Regiment der bretonischen Bogenschützen nieder und
verursachte auch hier große Verluste. Die meisten Regimenter der Waldelfen
verbrachen ihre Zeit aber damit, sich zu aus der Sichtlinie der bretonischen
Ritter zu bringen. Kurze Zeit später tauchte der bretonische General wieder aus
den Wolken auf und versuchte direkt vor Taranis zu landen. Ohne Zögern schoß
der Waldelf mit dem Pfeilhagel des Verderbens auf den Bretonen. Leider
garantiert aber Treffsicherheit noch keine Verwundung und die meisten Pfeile
prallten an der Rüstung des Bretonen ab. Der sich anschließende Kampf zwischen
den beiden Generälen war sehr blutig. Der Waldelf durchbohrte den Bretonen und
wurde anschließend von dessen Greif zerrissen. Der nun herrenlose Greif suchte
sich ein neues Opfer und griff die Kampftänzer an. Die umherwirbelnden Elfen
gaben eine atemberaubende Vorstellung ihrer athletischen Fertigkeiten ab und der
Greif wurde in Handarbeit von ihnen in Stücke geschlagen. Konzentrierter
Pfeilhagel regneten beständig auf die Ritter nieder, jedoch ohne
durchschlagenden Erfolg. Das Spiel endete mit einem klassischen Unentschieden.
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3. Spiel des zweiten
Tages (zufällige
Begegnung)
Autsch,
irgendwann mußte es ja so weit sein. Wenn das Gemetzel nur groß genug ist,
finden sich auch früher oder später die Untoten ein. Hier war es ein Vampierfürst
aus dem Geschlecht derer von Lahmia. Ein Zauberer der dritten Stufe mit übermenschliche
Reflexe und einer Frostklinge. Viel eindrucksvoller geht es kaum. Natürlich benötigt
ein solcher Fürst auch ein entsprechend großes Gefolge. Er hatte zwei
Einheiten seiner Todeswölfe und vier große Horden von Zombies, Ghoule und
Skelette um sich versammelt. Drei Vampierfledermäuse, eine Banshees und zwei
Fledermausschwärme fühlten sich gleichfalls vom Gemetzel angezogen. Die
Waldelfen waren vom Anblick der Untoten wie gefesselt und überließen
notgedrungen den Untoten die Initiative. Der Vampierfürst konnte seine Todeswölfe
nicht zurückhalten und dieses stürzten sich gleich auf eine vor der Hauptlinie
plänkelnde Gruppe von Kundschaftern. Trotz einer sehr genauen Salve mit hohen
Verlusten erreichten die Todeswolfe noch die Waldelfen und zerrissen diese. Der
Rest der Untoten wankte auf die dünne Linie der Waldelfen zu. Vom Tot ihrer Brüder
sehr erzürnt, schossen alle Waldelfen auf die Todeswölfe und verwandelten
diese in Nadelkissen. Taranis spannte seinen Bogen und ließ den Pfeilhagel des
Verderbens in Richtung der Banshees losschnellen. Diese wurde durch die magische
Pfeile entgültig in das Reich des Todes verbannt. Unbeeindruckt von ihren hohen
Verlusten wankten die Untoten weiter auf die Waldelfen zu. Die Vampierfledermäuse
versuchten in den Rücken der Waldelfen zu gelangen, wurden aber duch die
Kundschafter schnell vom Himmel geholt. Kurze Zeit später erreichte die erste
Untoteneinheit die Linie der Waldelfen und wurde sofort hart attakiert. Trotz
extrem hoher Verluste zeigten sich die Untoten völlig unbeeindruckt und die
Schlacht endete nur mit einen "moralischen" Sieg für die Waldelfen.
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