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Bald wurde einer der
führenden Köpfe von "Citadel" auf sie aufmerksam
und bat die beiden, eine Spielanleitung für die neuen
"Herr der Ringe"-, Miniaturen zu entwerfen (die zu
diesem Zeitpunkt nur auf der gängigen Fantasy-Welle
"mitschwammen"), um diesen einen praktischen
Nutzen zuzuführen, als einfach nur hübsch ansehnlich zu
sein. Dies war 1977 die
Geburtsstunde einer kleinen Garagenfirma "Games
Workshop" und dem ersten Tapletop-Spiel, das dann den
Kunden von Citadel als Gratisbeilage mit den Zinnfiguren
geliefert wurde.
Bald folgte die zweite Auflage des
Strategiespiels sowie ein Rollenspiel, um auch den Fans dieses Genres auf
sich aufmerksam zu machen. Was dann dazu führte, daß sich die dritte
Auflage mehr an einem Rollenspiel orientierte, da es zu dieser Zeit
definitiv mehr Fans davon gab als Tapletop-Fans. Damals besaß die Firma
eine ganze Reihe von Lizenzen, unter anderem von Avalon Hill, Chaosium und
TSR, und gab mehrere erfolgreiche Spiele, wie z.B. Doctor Who oder Valley
of the four Winds heraus. 1988 übernahmen Rick Priestly und Bryan Ansell,
der 1976 Citadel Miniatures gegründet hatte, Games Workshop. Beide
hatten zuvor für Jackson und Livingstone gearbeitet.
Rick Priestley
verhalf dem Ganzen (unter anderen mit seinen Ideen für diverse
Erweiterungen) zu einem gewaltigen Sprung nach vorne. Aus seiner Feder
stammen auch heute noch viele Codex- und Armeebücher.
Mit der Entwicklung von Warhammer wurde das
breite Spektrum an Spielen aus früheren Jahren abgestreift, und man
spezialisierte sich zunehmend auf die Entwicklung eigener Spiele, für die
Citadel Miniatures die Zinnfiguren fertigte. Es wurden also Spiele für
Miniaturen und Miniaturen für Spiele entwickelt.
Dem scharfsinnigen kaufmännischen Verstand
von Bryan Ansell ist es zu verdanken, daß Games Workshop zu einer
millionenschweren Firma wurde. 1991 verkaufte Bryan Ansell, unter anderem
aus gesundheitlichen Gründen, für zehn Millionen Pfund die Firma an ein
Bankenkonsortium, das auch heute noch Besitzer von Games Workshop ist.
Tom Kirby, der bis dahin Studio Manager war,
investierte zu diesem Zeitpunkt zusammen mit Chris Prentice einen
größeren Betrag, und war fortan Direktor der Firma.
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