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Sturmbringer ist ein Fantasy-Rollenspiel. In
Spielen dieser Art findet das Spielgeschehen weniger auf
einem Spielbrett vor den Spielern statt, als in ihren
Köpfen bzw. ihrer Fantasie. Mit Hilfe eines Regelwerks
konstruieren die beteiligten Spieler Figuren, sogenannte
"Charktere", deren abenteuerliche Erlebnisse in
einer imaginären Welt sie nachvollziehen. Es ist nicht
notwendig, einen derartigen Charakter als ein Ebenbild
seiner selbst zu erschaffen - vielmehr sind es gerade die
Unterschiede zwischen dem Spieler und seinem
Spielercharakter, die den Reiz des Spiels ausmachen. Wie oft
hat man schon in unserer Welt Gelegenheit, einen Haudegen,
einen Magier, einen adligen Prinzen, einen Söldnerkrieger
oder eine wagemutige Piratin darzustellen? Durch das
Rollensipel mit derart verschiedenen Charakteren als
Stellvertretern kann der Spieler Dutzende höchst
unterschiedlicher Leben führen. In Fantasy-Rollenspielen
gibt es zwei Arten von Teilnehmern: "Normale"
Spieler führen ihre eigenen Charaktere und sind
hauptsächlich damit beschäftigt, diese in einer häufig
feindlichen Umwelt am Leben zu erhalten und dabei ihren
Zielen nachzugehen - z.B. Reichtum und/oder Ruhm zu
erwerben. Die zweite Art Spielteilnehmer ist der
Spielleiter. |
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| Ihm - oder ihr! - fällt die nicht zu
unterschätzende Verantwortung für den Aufbau der Spielwelt und
deren Handhabung, Ausgestaltung und Umsetzung ins Spiel zum Nutzen
der übrigen Spieler zu. Dabei ist es durchaus möglich, daß eine
Person einmal als Spieler und zu einem anderen Zeitpunkt als
Spielleiter fungiert. |
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Buch 1 |
Buch 2 |
Buch 3 |
Buch 4 |
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| Referenzbuch |
Spielerbuch |
Magiebuch |
Spielleiterbuch |
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| Ein Fantasy-Rollenspiel ist im Ablauf
weitgehend ein verbales Wechselspiel zwischen den Spielern
und dem Spielleiter, entsprechend den Vorgaben eines
Regelwerks. Der größte Teil des eigentlichen Spiels
besteht aus reinem Gespräch, abgerundet durch
gelegentliches Würfeln, um Ablauf und Ergebnisse von Kampf,
Entdeckungsfahrten oder Zufallsereignissen zu variieren. Die
Aufgabe der Spielregeln ist es, einen Verhaltensrahmen für
alle Beteiligten zu erstellen. Vielen Einsteigern erscheint
das Regelwerk anfangs immer "unglaublich
umfangreich". Im Vergleich zu den meisten
Gesellschaftsspielen stimmt das natürlich. Sobald man sich
aber eingelesen hat, wird man schnell merken, daß der
größte Teil des Textes Informationen über die - den
Beteiligten zumeist noch unbekannte - Welt und deren
Bewohner sind. Bedenkt man, daß die eigentlichen Regeln
zudem noch voller Beispiele, Wiederholungen und
ausführlicher Erklärungen stecken, so sind die Regeln
zumeist sogar verhältnismäßig kurz gehalten. Durch den
Einsatz von Würfeln wird ein Fantasy-Rollenspiel auf
gewisse Weise zum Glücksspiel. Das heißt jedoch nicht,
daß bei einem Fantasy-Rollenspiel Geschick und
Konzentration nicht erforderlich wären! Ganz im Gegenteil: |
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Rollenspieler müssen Fähigkeiten im Lösen von
Problemen, im Umgang mit Freund & Feind und im Fällen
schneller Entscheidungen erwerben. Angewandt auf eine Vielzahl
unterschiedlichster Abenteuer macht die Kombination dieses
Geschicks mit dem Glücksfaktor Fantasy-Rollenspiele für viele
Menschen interessanter als irgendein anderer spielerischer
Zeitvertreib, der nur auf einem dieser Faktoren beruht.
Elric! ist seit 1993 der Nachfolger
von "Sturmbringer" bzw. im englischen Original
"Stormbringer". In der zur Zeit aktuellen Fassung sind
die Unterschiede zu RuneQuest etwas größer geworden, aber gerade
deshalb kann man Elric auch gut als Einsteiger-Rollenspiel
benutzen, denn die Regeln sind gegenüber RuneQuest vereinfacht
worden. Nachdem Mitte der Neunziger eine kurze Wiederbelebung von
Elric! durch Chaosium vorangetrieben wurde, ist es jetzt, Ende der
Neunziger wieder still um Elric! geworden. Aber: die Produktlinie
ist noch nicht ganz abgeschlossen...
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