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otrek
Gurnisson ist mit Sicherheit der am wenigsten erfolgreiche Trollslayer seines
Zeitalters. Seine lange Suche, den Tod durch die Hand eines würdigen Gegners zu
finden, blieb bislang unerfüllt. Bei seiner Suche hat er unzählige Monster,
Skaven, Orks, Tiermenschen und Goblins niedergestreckt. In seinem langen Leben
wurde er im Imperium sowohl schon als Gesetzloser verfolgt, als auch als
Mitstreiter in den Menschenarmeen willkommen geheißen. Niemand weiß, warum er
den Slayereid abgelegt hat. Es brachte bislang noch niemand den Mut auf, ihn
danach zu fragen, nicht einmal sein Kumpan Felix Jaegar.
otrek
hat sich nun schon viele Jahre lang vergeblich abgemüht, den Heldentod zu
finden. Aber er scheint einfach zu mächtig zu sein oder zu viel Glück zu
haben, um zu sterben! Seine zahlreichen Abenteuer haben ihn bereits von Tilea im
Süden bis Norsca im Norden und über den Großen Ozean sogar bis zum verlorenen
Kontinent Lustria verschlagen. Es wird behauptet, daß er sich in den frühen
Tagen seiner Wanderungen bis in die Chaoswüste vorgewagt hätte und von dort
mit seiner Axt als Trophäe zurückgekehrt sei. Diese Waffe mag einer der
Gründe sein, warum Gotrek so lange überlebt hat. Denn ihre Macht kann sich mit
jener der sagenumwobenen Axt des Grimnir messen, die von Thorgrim Grollbart
geführt wird, dem Hochkönig aller Dawi. Kein Runenschmied war jemals in der
Lage, die auf der Axtklinge eingravierten, archaischen Zauberrunen zu
entziffern. Kein Feind war jemals imstande dieser Waffe zu widerstehen. Seit er
die Axt erwarb, wurde Gotrek im Kampf nahezu unbesiegbar. Der Trollslayer verlor
zwar schon ein Auge, als er das Tor zur Diehlfestung eigenhändig und ohne
fremde Hilfe gegen einen ganzen Stamm von Goblin Wolfsreitern siegreich
verteidigte, nur im Kampf gegen ein furchtbares Monster umzukommen, scheint für
ihn unmöglich zu sein.
er
Mensch Felix Jaegar ist der jüngste Sohn des wohlhabenden Wollhändlerklans der
Familie Jaegar. Er weilte als Student an der Universität von Altdorf, bis man
ihn dort hinauswarf, weil er einen Mitstudenten im Zweikampf tötete. Von seiner
Familie enterbt, nahm er das unstete Leben eines mittelmäßigen Dichters und
politischen Stimmungsmachers auf. Jedenfalls bis zu jenem verhängnisvollen und
volltrunkenen Tag, an dem sich sein Schicksal mit jenem von Gotrek verknüpfte.
Felix war einer der Rädelsführer der Fenstersteueraufstände in Altdorf. Die
Volksversammlung weitete sich schnell zu Unruhen aus, zog Plünderungen und
solch bedrohliche Straßenschlachten nach sich, daß der Imperator seine Ritter
ausschickte, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.
iele
Unschuldige kamen zwischen den Hufen der Ritter und der tobenden Volksmeute um.
Von seiner Beteiligung an einer Sache entsetzt, die ein Gemetzel zu werden
drohte, versuchte Felix, sich zwischen die angreifenden Ritter und eine
Menschenmenge in Panik geratener Frauen und Kinder zu werfen. Möglicherweise
von der schieren Dummheit und Sinnlosigkeit von Felix' Heldentat beeindruckt,
schritt nun Gotrek ein. Er erschlug kurzerhand zehn Ritter und brachte Felix in
Sicherheit. Anschließend begaben sich die beiden auf eine unbeschreibliche
Zechtour. Als Felix am nächsten Tag erwachte, erinnerte er sich voller
Entsetzen, daß er geschworen hatte, dem Slayer überall hin zu folgen und
seinen Untergang in einem Heldengedicht zu verewigen. Seit jenem Tag begleitet
er Gotrek mehr oder weniger unfreiwillig quer durch das Imperium und die
Grenzgrafschaften.
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