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Diese höchst aufwendige Bemalung des Imperialen
Dampfpanzer ist von Kai Remmer. Besonders beachtlich ist der mit
einem feinen Pinsel und unendlicher Geduld gemalte Schriftzug um
den Panzer mit den kleinen Engelchen, welche die einzelnen
Schriftrollen halten. Auf den einzelnen Schriftrollensegmenten
zieht sich die lateinische Weisheit "Si tacuisses philosophus
mansisses" um den Rumpf des Panzers. Eine weitere
Besonderheit ist, dass der Kommandant des Dampfpanzers
herausnehmbar ist, und sich die Turmluke durch ein
selbstgebasteltes, sehr feines Nadelscharnier schließen lässt.
Mit dem Nachfolgemodell gewann Kai einen Golden Demon.
Der Dampfpanzer ist eine Erfindung des
unvergessenen Genies Leonardo von Miraglio, dem Gründer und
ehemaligen Dekan der Imperialen Technicusakademie. Dieser
bemerkenswerte Pionier schuf ursprünglich zwölf dieser
Kriegsmaschinen, von denen aber heute nur noch acht erhalten sind.
Die restlichen vier gingen entweder in der Schlacht verloren oder
flogen bei Versuchsfahrten in die Luft. Die verbliebenen Maschinen
werden von der Technicusakademie sorgsam gepflegt, gewartet und
ständig auf Hochglanz poliert. Gleichwohl sind die Fahrzeuge
wenig zuverlässig, und es passiert nur selten, daß sich alle
acht auf einmal in Gang bringen lassen!
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Wie schon ihr Name besagt, werden die Dampfpanzer
mit Dampf angetrieben, der aus einem rückseitig am Fahrzeug
angebrachten Druckkessel stammt. Meist fällt es schwer, unter den
jüngeren Akademiemitgliedern Freiwillige zur Bemannung der
Dampfpanzer aufzutreiben. Nur allzu leicht explodieren die
Heizkessel und verwandeln das Innere des Fahrzeugs in einen
riesigen Dampfkochtopf. Obendrein ist die Fahrt in einem
Dampfpanzer höchst unbehaglich. jeder Kanonenschuß hallt im
Gehäuseinnern dröhnend wieder und versetzt die gesamte Maschine
in so heftige Schwingungen, daß dem Fahrer der Schädel brummt
und es ihm den Magen umdreht.
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Der Dampfpanzer ist rundherum mit einer dicken
Armierung bewährt. in der Schlacht dennoch einmal beschädigte
oder lahmgelegte Dampfpanzer konnten bislang stets wieder geborgen
und instandgesetzt werden. Allerdings gingen zusammen mit Leonardo
auch viele Konstruktionsgeheimnisse seiner Kriegsmaschinen
verloren. Deshalb wurden die Dampfpanzer mit jeder Reparatur
zunehmend unzuverlässiger.
Jeder Dampfpanzer ist mit einem wuchtigen eisernen
Heizkessel ausgestattet, der über Rohrleitungen brodelnd heißen
Dampf zu den Antriebskolben und Pleuelstangen der hinteren
Fahrzeugräder lenkt. Da diese Rohre äußerst störanfällig
sind, muß der Panzerkommandant den Dampfdruck ständig im Auge
behalten und jeden Überdruck sofort ablassen, bevor der
Heizkessel explodiert. Damit der Panzerkommandant andererseits
fahren oder manövrieren kann, muß er den Druck im Dampfkessel so
lange erhöhen, bis er seinen Bedürfnissen genügt. Wenn er den
Druckpegel dabei nicht äußerst vorsichtig regelt, könnte ihm
leicht der ganze Mechanismus um die Ohren fliegen.
Leider besitzt der Dampfpanzer keine Meßgeräte,
um den Kesseldruck anzuzeigen. Der Panzerkommandant kann sich
diesbezüglich nur nach der Lautstärke der gurgelnden
Leitungsgeräusche, dem Pfeifen ausströmenden Dampfes, und der
Größe der Dampfwolken richten, die sich dabei rings um sein
Gefährt bilden. Daß diese Methode wenig zuverlässig ist,
beweisen die in der Vergangenheit schon mehrmals mit verheerenden
Folgen mitten in der Schlacht explodierten Dampfpanzer. In allen
Fällen konnten sie aber wieder sorgfältig zusammengesetzt
werden.
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Imperialer Dampfpanzer "Leonardo"
275 Punkte / 27 Strukturpunkte (Klassik Variante) |
| B |
KG |
BF |
S |
W |
LP |
I |
A |
MW |
| - |
1 |
4 |
6 |
- |
- |
0 |
0 |
10 |
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Man darf nur einen imperialen Dampfpanzer pro
voller 2000 Punkte Gesamtwert in der Armee haben!
- Ausrüstung: Die Leonardo Variante des
Dampfpanzers ist die alte klassische Variante und hat eine
Kanone im Rumpf. Der Panzerkommandeur ist mit einer
Bündelpistole bewaffnet.
- Sonderregeln: Dampfpanzer sind Große Ziele, Unerschütterlich
und verursachen Entsetzen. Dampfpanzer haben eine
Einheitenstärke von 10. Dampfpanzer zählen weder als
Streitwagen noch als Kriegsmaschienen und werden daher nicht
zusammen mit den Kriegsmaschienen der Armee plaziert.
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Die vollständigen Regeln finden sich
im Warhammer "Chroniken" auf den Seiten Seite 48 bis 53. |
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