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Wie bei allen Space Marines der Legion of the Damned
trägt auch Sergeant Centurius Rüstung keine anderen Rangabzeichen oder
Insignien als die Todesmotive, es wird aber angenommen, daß Centurius ein
Veteranensergeant (40 Punkte) ist. Er unterscheidet sich von den anderen
Legionären dadurch, daß er immer ein Animus Malorum (Seele des Verdammten)
bekanntes Artefakt trägt, das die Form eines Schädels hat.
Die Regeln gehören zur 2. Edition von Warhammer 40.000.
| B |
KG |
BF |
S |
W |
LP |
I |
A |
MW |
| 4 |
6 |
6 |
4 |
4 |
1 |
6 |
1 |
9 |
Waffen: Boldpistole, Kettenschwert und Fragmentgranaten
Rüstung: Servorüstung (Rüstungswurf von 3+)
Ausrüstung: Animus Malorum
Sonderregeln: Sergeant Centurius ist ein besonderes
Charaktermodell. Er darf nicht mit zusätzlichen Waffen oder weiterer
Ausrüsung aussgestattet werden.
Animus Malorum: Das Animus Malorum ist ein uraltes Artefakt in
der Form eines Schädels, dessen Augen hell aufleuchten, wenn die Kräfte
des Schädels entfesselt werden.
Das Animus Malorum kann in der Psi-Phase gegen ein einzelnes
gegnerisches Modell im Umkreis von 12 Zoll um den Träger eingesetzt
werden. Es können ein bis drei Energiekarten benutzt werden, um die Kräfte
des Artefakts zu entfesseln. Würfle für jede Energiekarte einen W6. Wenn
das Gesamtergebnis größer als der Moralwert des Ziels ist, wird dem Opfer
die Seele aus dem Körper gerissen und in den Schädel gesaugt. Das Modell
ist automatisch ausgeschaltet, unabhängig von Lebenspunkten und
Rüstungswürfen. Für jedes so ausgeschaltete Modell kann das Animus Malorum
einen ausgeschalteten Kämpfer aus Centurius Trupp von den Toten erwecken.
Stell das Modell einfach zu Centurius´ Trupp dazu. Der Trupp kann dadurch
allerdings nicht über seine Ausgangsstärke hinaus vergrößert werden. Das
Animus Malorum gilt als Psi-Kraft und kann wie dieses blockiert werden. Du
benötigst dazu ein Ergebnis von 4+ auf einem W6. |
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++++2562589.M41++++ Die Imperiale
Forschungsstation auf Genhemor III wurde von Chaoskräften angegriffen.
Überlebende behaupten, daß sie von Space Marines gerettet wurden, die aus
dem Nichts erschienen und wieder verschwanden, als die Schlacht gewonnen
war.
egionär Jursk lachte
kalt, als er seinen Bolter abfeuerte. Eine Handvoll schwächlicher Soldaten
der Imperialen Armee wurde von den Explosivgeschossen von den Füßen
gerissen, während sich der Rest durch das Sicherheitsschott zurückzog.
Während er den Korridor entlangschritt, sah sich Jursk nach anderen Zielen
um. Es gab keine. Die blinden Dummköpfe des Imperiums flohen vor dem Zorn
der Alpha Legion wie cruxianische Ätherratten ein zerstörtes Raumschiff
verlassen. Er schickte zwei seiner Brüder hinter den fliehenden Soldaten
her, während er mit dem Rest des Trupps tiefer in die Makropole vordrang.
Die Vorfreude auf das kommende Gemetzel raubte dem Chaos Space Marine fast
den Atem.
ls der Trupp zwischen
riesigen Kabelumwundenen Säulen hindurch auf einen großen, offenen Platz
trat, schlug den Chaos Space Marines vereinzeltes Lasergewehrfeuer
entgegen. Die Energiestrahlen brannten aber nicht mehr als ein paar neue
Krater in die uralten Rüstungen, und wenige gezielte Bolterschüsse
reichten, um jeglichen Widerstand zum Schweigen zu bringen. Während er
weiter vorrückte, überkam Jursk ein seltsames Gefühl. Es war, als würde
die Zeit langsamer laufen, so als wenn etwas die Realität verzerrt oder
gekrümmt hätte. Wo vor einem Sekundenbruchteil nur die toten Körper der
imperialen Soldaten lagen, stand nun ein Trupp Space Marines. Ihre
Rüstungen waren mit Symbolen des Todes und Feuers verziert, und Jursk
hielt sie zuerst für Verbündete, die wie er und seine Brüder den Dunklen
Göttern dienten. Dann eröffneten die finsteren Neuankömmlinge das Feuer.
Boltergeschosse hagelten auf die Chaos Space Marines ein, zerrissen Bruder
Brags Brustpanzer und schleuderten ihn einem dunkelroten Nebel zu Boden.
Jursk und seine restlichen Männer gingen in Deckung und erwiderten das
Feuer.
rotz heftigen
Gegenfeuers rückte der feindliche Trupp weiter vor. Jursk erstarrte, als
er sich zu einer besseren Feuerposition aufrichtete. Kein einziger der
gegnerischen Space Marines lag tot oder verwundet in dem dünnen Nebel, der
auf einmal den Boden bedeckte. Verwirrt feuerte er sein gesamtes Magazin
in einen der näher kommenden Kämpfer, zerfetzte dessen Knochenpanzerung
und sah, wie die schwarze Gestalt stürzte. Er zuckte zusammen, als ein
Querschläger an ihm vorbeipfiff, und traute seinen Augen nicht, als er
wieder zu der Stelle blickte, welcher der gefallene Space Marine liegen
musste – der Körper war verschwunden! In diesem Augenblick stürmten die
mysteriösen Krieger in geisterhafter Stille vor. Nur mit Mühe konnte Jursk
einen Schlag von einem Kettenschwert parieren, dessen wirbelnde Zähne sich
kreischend in seinen Bolter fraßen und den Lauf abrissen.
it einem Knurren stieß
er seinen Gegner zurück und blickte sich um. Nur er und Charak waren noch
am Leben. Die Götter verfluchtend, die ihn an diesen Ort geführt hatten,
stürzte sich Jursk auf die tödlichen Krieger, die ihn umzingelt hatten.
eutnant Gaspor sah sich
erstaunt um. Überall lagen tote Renegaten, ihre Rüstungen verwüstet und
zerschmettert. Der Champion der Chaos Space Marines sah aus, als wäre er
mit unvorstellbarer Kraft zerrissen worden. Von dem Schrecken, der den
Häretikern zum Verhängnis geworden war, fehlte jede Spur... |