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Drachenhort (engl.
Dungeonquest) ist ein Fantasy-Brettspiel mit einem variablem, in
jedem Spiel unterschiedlichen Spielfeld und vier Helden
(Charakter), jeder mit seinen ihm eigenen Eigenschaften. Das
Spiel kann entweder allein oder mit bis zu weiteren drei
Mitspielern gespielt werden. Erfahrungsgemäß liegt die
Spielzeit unter einer Stunde und die Chance auf den Sieg unter
50 Prozent. Eine besondere Erwähnung verdient die liebevolle
und detaillierte Gestaltung der Karten. |
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| Das Spielfeld stellt die
Gemäuer der Drachenhortfeste dar. Die Charaktere beginnen das
Spiel in jeweils einer der vier Turmkammern und betreten die
Drachenhortfeste durch einen von zwei Durchgängen. Jede Runde
ziehen die Spieler ihren Charakter auf ein angrenzendes Quadrat
des Spielfelds. |
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Diese Felder sind zunächst leer. Sie werden erst beim Betreten durch
eine Spielfigur mit einer zufällig gezogen "Bodenkachel",
dem Raumteil (in der englischen Ausgabe "Room Tiles"),
belegt. |
Das
Spielziel ist die Drachenhorstfeste zu betreten, den Weg durch die
Gänge und Verliese zur Schatzkammer in der Mitte zu finden, diese zu
plündern und durch das Erreichen einer der vier Turmkammern wieder
lebend zu entkommen. Dafür stehen 26 Runden zur Verfügung. Als
Zeitanzeige dient eine Sonnenbahn auf dem Spielbrett. Jede Runde
wandert der Sonnenkegel weiter. Erreicht der Marker das Schädelfeld
endet das Spiel und jeder Spieler, dessen Charakter sich noch
innerhalb der Festung befindet, sollte nicht darüber nachdenken, was
seinem Helden nach Sonnenuntergang in den Gängen der Drachenhortfeste
zustößt. |
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In den Gängen, Kammern und Korridoren der Drachenhorstfeste begegnen
den Charakteren die unterschiedlichsten Monster, Fallen und zahlreiche
andere kleine Gemeinheiten, die einem Helden das Leben schwer machen.
Begegnet man einem der Monster (Chaosmeister, Todeskrieger, Ork,
Goblin oder Bergtroll) kann sich der Charakter für Angriff, Flucht
oder Abwarten entscheiden. Abhängig von seiner Entscheidung reagiert
das Monster gemäß einer Tabelle auf einer zufällig gezogen
Monsterkarte. Der eigentliche Kampf wird nach dem Prinzip von
"Stein-Schere-Papier" entschieden. |
Hat
man endlich alle Widerwärtigkeiten überwunden und die Schatzkammer
erreicht, darf man zwei Schatzkarten und eine von sieben Drachenkarten
ziehen. Sechs davon zeigen einen schlafenden Drachen. Solange man
diese erwischt, kann man in der nächsten Runde abermals ziehen oder
sich mit seinen ergatterten Schätzen aus den Staub machen. Zieht man
aber die Karte des erwachten feuerspeienden Drachen, so ist der
Charakter in ernsthaften Schwierigkeiten. Man verliert alle Schätze,
landet auf einem angrenzenden Feld und mit dem zwölfseitigen Würfel
wird ausgewürfelt, wieviel Lebenspunkte der Charakter bei dieser
Aktion verliert. Überlebt der Charakter, kann er es natürlich
nochmals wagen, da der Drache wieder einschläft. Trotzdem sollte man
dabei bedenken, ob die Zeit noch für den Rückweg reicht. |
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Die deutsche Ausgabe von Drachenhort (der Name ist wohl an den
schwedischen Originaltitel Drakborgen angelehnt) ist erfreulicherweise
ähnlich schön gestaltet wie die englische Ausgabe
"Dungeonquest". Einiges wurde leicht geändert. So gibt es
z. B. nur 7 statt 8 Drachenkarten, dafür aber 7 Magische Ringe statt
der 4 Ringe in der englischen Ausgabe. |
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