|
ja...
Auf ersten Blick nicht unbedingt sehr überzeugend... Sie können
nicht kämpfen, sie sind schwach, sie sind nicht sehr tapfer und
sie sind etwas träge was ihre Initiative angeht. Aber sie sind
schnell, sie können schießen, nicht sehr gut, aber immerhin. Die
Skinks haben einen Rüstungswurf von 6+. Auch nicht viel, aber
besser als nichts. Dann kommt eine der besten Eigenschaften an
Skinks, sie haben die Stärke 3 und sie dürfen Giftpfeile
einsetzen, was die Stärke auf 4 erhöht. Somit haben diese kleine
Viecher dieselbe Stärke wie Sauruskrieger und das für schlappe
5,5 Punkte! Wieviele Bogenschützen gibt es in Warhammer-Welt, die
für soviele Punkte mit der Stärke schießen können? Nicht
viele... sogar Waldelfen schießen mit S3, obwohl die viel genauer
sind. Aber nicht vergessen, diese Stärke gibt es dann nur beim
Schießen, nicht im Nahkampf, wo sie normale Handwaffen einsetzen.
Das heisst, man muß die Skinks schießen lassen, aber !!! nicht
alles ist so perfekt und einfach. Die Kleinen können leider nur
Kurzbogen einsetzen was eine mickrige 16 Zoll Reichweite bedeutet
, also wird es doch keine Pfeilbeschusse "a la
Waldelfen" geben.
as tun?... Bei
der Reichweite werden die Skinks maximal eine Schussphase zur Verfügung
haben und ausserdem stehen sie unter Umständen auch unter
Beschuss. Es gibt nur eins, und das ist eine weitere tolle
Eigenschaft der Skinks - lockere Formation. Nicht mehr so gegen
den Beschuss anfällig, viel beweglicher und nach wie vor gefährlich.
Mit ihrer normalen Bewegungsweite 6 kommen sie in lockerer
Formation auf 12 Zoll (!!!) und können locker dem Angriff
ausweichen und den Gegner irgendwann dazu zwingen entweder die
Jagd aufzugeben oder im Eifer des Gefechts die Vorsicht zu
verlieren und sich dem Angriff anderer Echsen-Einheiten (z.B.
Saurus) offenzustellen. Dies ist mehr oder weniger die Möglichkeit
mit einem Echsenheer eine "intelligente" Schalcht zu
spielen. Damit meine ich eine Schlacht, die nicht auf die
Superwerte der Supercharaktere oder großen Regimente basiert,
sondern eine , die allein mit taktischem Geschick gewonnen werden
kann. Und es macht tatsächlich einen Heidenspaß, mit den kleinen
Skinks-Plänkler-Einheiten dem Gegner aus dem Weg auszuweichen,
auf die Seite oder gar durch seine Frontlinie hindurch vorwärtszustürmen,
um dann seine Regimenter mit Stegadons und Saurus von vorne zu
treffen. Dann im nächsten Zug mit den Skinks einen Seitenangriff
starten, wobei dann sein Gliederbonus verlorengeht und er
hoffnungslos den Nahkampf verliert. Und das nur mit 5-10 Skinks
mit Kurzbogen ohne Kommandoeinheit ! Für schlappe 25-50 Punkte. Für
die Punkte kann ich gerade gerade einen Kroxigor aufstellen aber
der wird nie in der Situation die Wirkung erreichen.
eshalb stehen
meine Skinks immer vorne, immer in der vordersten Linie mit der
Aufgabe die Horden des Gegners in ihrem Angriff abzubremsen und zu
verwirren, was ihnen ziemlich regelmäßig auch gelingt. Wobei die
Taktik mit Anlocken und Weglaufen nur einer von vielen möglichen
Aspekten ist. Eine andere wäre, die Skinks als Schild zu
benutzen. Eine grausame , aber äußerst wirksame Methode, die ich
letzte Zeit sehr oft eingesetzt habe. Ich schätze dank mir laufen
jetzt ein paar Skinks weniger in der Warhammer-Welt ... Also die
ganze Sache funktioniert sehr einfach. Man nehme 3 bis 4 Mal 5-10
Skinks in lockerer Formation ohne Kommandoeinheiten, stell sie
ausgedehnt der Frontlinie entlang auf , vor den Saurus und
Stegadons, und zwar in der 8 Zoll Zone und warte bis der Gegner
kommt. Irgendwann kommt er, wenn er kein Zwerg ist... Solange er
sich auf dich zu bewegt, kannst du ihn schon mal mit Giftpfeilen
beschießen und ruhig abwarten. Irgendwann aber knallen seine
Infanterie oder Kavallerie auf die Skinks. Es ist sehr
unwahrscheinlich, dass die Skinks diesen Angriff überstehen, sie
werden hundertprozentig den Nahkampf verlieren und weglaufen. Und
dann sind die Saurus gefragt.
hr könntet
sagen: Was ist wenn der Gegner nicht drauf reinfällt? Schon möglich
aber nicht bei allen Völkern. Die verhasste Waldelfen können es
sich sicherlich leisten, arme Echsen aus allen Ecken abzuknallen
und gemütlich darauf warten, dass die Schuppenhäute zu ihnen
kommen, aber solche Armeen wie Chaos, Bretonnen, Untote,
Dunkelelfen sind auf Nahkampf angewiesen und werden vorwärts
kommen müssen. Bei den anderen Armeen sollten sich die Teradons
um die Kriegsmaschinen etc. kümmern, so dass den Fernangriffen
des Gegners irgendwann doch die Puste ausgeht und er zum Angriff
übergeht. Und dann kann man immer noch entscheiden , welche
Taktik man einsetzt. Ob man dann als Schild da steht oder
ausweicht oder , was eine weitere Möglichkeit wäre -
freiwilliges Fliehen. Es ist nämlich so , die Skinks mit ihrer
"Kaltblütig"-Sonderregel werden sich im nächsten Zug
mit großer Wahrscheinlichkeit wieder sammeln, nicht zu vergessen,
sie laufen zurück, also in die Nähe des Slanns , der dann höchstwahrscheinlich
auch der Armee-Standartenträger ist, was das bedeutet muss ich
wohl nicht extra sagen... So können wir die Skinks schonen und
sie in drei Zügen sogar wieder im Einsatz haben
ie nächste
Option beim Einsetzen von Skinks wäre Wurfspeere. Ein Punkt mehr
kostet uns das Vergnügen. Lohnst sich ? Eher nicht würde ich
sagen. Wieso ? Also, ein Wurfspeer bringt uns die Stärke 4, so
wie die vergiftete Pfeile, die auch 1 Punkt kosten (0.5 für
Kurzbogen und 0.5 für Gift), ausserdem dürfen die Wurfspeerträger
die Schilde mitnehmen , die ihnen +1 beim Rüstungswurf
verschaffen. Dem Anschein nach eine tolle Sache, aber... Es gibt
leider immer ein Aber. Aber die Reichweite von 8 Zoll. Also mal
ehrlich, wie oft, glaubt Ihr werden die Skinks ihre Speere werfen
können ? Wenn überhaupt , sage ich , dann höchstens einmal, und
dazu gehört schon mal eine ganze Menge Glück. Und wenn sie es
doch schaffen, anstatt wegzulaufen, dann stehen sie in der nächsten
Stunde dem Angriff ausgeliefert, schutzlos und armselig... Die
einzige Möglichkeit für sie solide auszusehen wäre, wie ich es
schon oben mal erwähnte, die Kroxigore aufzunehmen, aber das
macht die Skinks nicht stärker. Beim einem knallharten
Ritterangriff werden die Unmengen von Skinks sterben und das
werden auch keine Kroxigore ändern können, da die Ritter mit
ihren Lanzen zuerst schlagen und die ganze erste Linie auslöschen.
Die Skinks dürfen dann die Moralwerte von Kroxigore (M9) zwar
benutzen und werden nicht weglaufen, aber sterben werden sie so
oder so...
anche behaupten
, die Skinks-Einheit mit Kroxigoren verursacht Angst , weil die
Kroxigore es tun. Das würde die ganze Sache wieder etwas
zurechtbiegen, wenn es legal wäre. Leider ist es nirgendwo
festgeschrieben und ich persönlich vertrete die Meinung, dass es
nicht der Fall ist, es gibt keinen direkten Kontakt des Angreifers
mit Kroxigoren, nur mit Skinks, die Kroxigore sind in diesem Fall
so eine Art Fernkämpfer, die dank ihrer Armenlänge auch
mitmachen können. Und daher meine ich, dass die Angst-Regel in
dem Fall nicht unbedingt angebracht ist. Aber ich gebe zu, man könnte
diese Angelegenheit auch anderes interpretieren, ohne besonders
daneben zu liegen. Aus all den Gründen gibt es in meiner Armee
nur ein einziges Regiment Skinks mit Wurfspeeren und Kroxigoren in
der Mitte und das nur aus einem Grund, weil es sie gibt und es
eigentlich eine witzige Sache ist, wie sie es in den anderen
Armeen nicht gibt. Aber die Schlachten werden bei mir woanders
entschieden.
azit: setze sie
in kleinen Gruppen ein (5-10 Skinks). Gib ihnen keine
Kommandoeinheiten, sie werden sowieso jeden Nahkampf verlieren,
mach lieber aus deinen Champion-Modellen Skink-Helden. Lass sie in
lockeren Formationen herumlaufen. Gib ihnen Giftpfeile und schick
sie nach vorne. Lass sie den Gegner in Wahnsinn treiben, beschieße
ihn mit Pfeilen, ärgere ihn, lauf weg, wenn er auf dich losgeht,
zwing ihn dazu die Vorsicht zu verlieren. Bleib immer in Bewegung
, sei flexibel, versuche dich der Situation anzupassen und plötzlich
entstandene Lücken mit den Skinks zu stopfen. Vergieß nicht, die
Saurus sind dazu da um zuzuschlagen oder den Angriff
entgegenzunehmen , Skinks wiederum um den Mangel an Manövrierfähigkeit
auszugleichen. Also setze sie klug ein, denke immer daran , ein
guter Skink - ist KEIN toter Skink...
|