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ass
man hintergrundtreu bleiben soll ist mittlerweile hoffentlich für
jeden Warhammer-Spieler eine Selbstverständlichkeit. Und genauso
sollte man beim Aufstellen der Armeen auf dem Schlachtfeld vorgehen.
Auch bei den Echsen. Man würde sagen, was soll da schon an der
Aufstellung der Einheiten anders sein, Infanterie vorne, Bogenschützen
hinten, Kavallerie auf die Flanken , fertig ist die Suppe. Na ja , mag
sein, aber ob sie dann auch entsprechend schmeckt... Und wenn man
keine Kavallerie besitzt (Zwerge) ? Oder keine Bogenschützen (Chaos)?
Oder man hauptsächlich über die Bogenschützen verfügt (wie
Waldelfen) ? Oder zu feige (wie Skaven oder Goblins)? Jede Armee hat
ihre Eigenschaften, hat etwas, was die anderen nicht haben und
umgekehrt. Sogar solche Allround-Armeen wie Imperium oder Orks verfügen
über etwas eigenes, die Menschen sind zu schwach und die Orks sind
einfach zu hitzköpfig. Also sollte jede solche Eigenschaft auch
genutzt werden, oder wenn es dabei mal etwas negatives gibt, versuchen
durch die ausgeklügelte Aufstellung es auszugleichen.
ber bleiben wir bei
den Echsen, was haben die schönes anzubieten ?... Eigentlich könnte
man die Echsen auch als eine fast-Allround-Armee bezeichnen. Sie haben
starke Nahkampfeinheiten (Sauruskrieger), leichte Kavallerie, die auch
gut beißen kann (Echsenreiter), einen mächtigen General und Zauberer
(Slann), flinke und günstige Plänkler oder Bogenschützen (Skinks),
Artillerie in der Form von Salamanders , mächtige
Kampfmaschine-Streitwagen-Monster Stegadon, fliegende Steinwerfer
(Teradons), günstige Viecherschwärme (Schlangen und Echsen) und
ultimative Kämpfer Kroxigore.
o weit , so gut. Es
ist nicht schlecht , wenn man weiss, über welche Vorteile dem Gegner
gegenüber man verfügt. Aber es ist noch besser, wenn man sich auch
über die Nachteile bewusst wird. Und solche gibt es allerdings auch.
Erstmals verfügen die Echsen über keine nennenswerte
Fernkampfeinheiten . Die Skinks mit ihren Kurzbögen und Reichweite
von 16 Zoll überzeugen nicht unbedingt, das kann zwar durch die
vergiftete Pfeile und dementsprechende Stärke 4 etwas ausgeglichen
werden , aber meistens bleibt ihnen nicht mehr viel Zeit um genug
Schaden anzurichten , bretonische Ritter im Angriff legen 16 Zoll zurück
und somit bleibt unseren Skinks höchstens eine Schussphase frei.
Besser als nichts , aber ...
ann Kavallerie,
schwere Kavalerie gibt es überhaupt nicht, also wird es keine
Mach-alles-platt-Angriffe geben, die Echsen sind knallhart, sie sind
furchteinflössend, sie beißen stark zu, aber... sie sind blöd, also
muss man mit der Möglichkeit rechnen, dass die Viecher im Kampf plötzlich
nicht mehr mitmachen, und das kann unter Umständen die Schlacht
entscheiden. Slann - mächtig, intelligent, aber, wenn die Waldelfen
ihn mit ihren Pfeilen wegpusten, dann ist Feierabend für die Echsen,
dann verlieren sie den General, den Zauberer und womöglich noch den
Standartenträger. Stegadon ist groß und mächtig, aber manövrierunfähig
, wenn der Aufpralltreffer vorbei ist und jemand hat überlebt, dann
kann genau dieser Jemand in lockerer Formation ihn unter Umständen
das ganze Spiel lang aufhalten. Teradons sind ziemlich schwach und
werden von den guten Bogenschützen locker heruntergeholt. Nur an den
Sauruskriegern ist so gut wie nichts auszusetzen, die es ruhig mit
jedem vollbepanzerten Ritter aufnehmen können.
lso jetzt haben wir
einigermaßen die Vor- und Nachteile der Echsenmenschen aufgezählt
und können versuchen das alles in unsere Schlachtaufstellung einfließen
zu lassen. Folgende Beispiele beziehen auch auf meine aktuelle
Echsenarmee und versuchen möglichst alle Truppentypen in der
Aufstellung zu berücksichtigen. Die Größe von Einheiten kann ja
beliebig variiert werden und somit habe ich einen ungefähren
Aufstellungsplan, der nur geringfügig umändert werden soll. Mögliche
unterschiedliche Landschaftseigenschaften werden von mir dabei auch
nicht beachtet, jedes Schlachtfeld ist anders, also muss jeder Spieler
für sich allein diese Problematik lösen. Mein Ziel war, die
allgemeine Richtlinien für die allgemeine Situationen
zusammenzustellen. Korrekturen müssen eben Vorort gemacht werden...
- Standard - Allround-Aufstellung, mehr defensiv als offensiv , könnte
aber relativ oft verwendet werden
- Frontalstoß - meine Strategie gegen die Zwerge
- Zange - defensive Strategie auf einen Gegenangriff gerichtet
(gegen Chaos, Hochelfen)
- Im Wald - Hilfe! Die Waldelfen schon wieder...
s sind keine
Erfolgsrezepte, nur ein paar Überlegungen und Tipps, es kann
funktionieren, kann aber genauso schief gehen, Würfelglück spielt
auch eine Rolle, und Zauberei sorgt dazu für jede Menge Aufregung,
oder es ein paar Harpyien gelingt den Slann auszuschalten und somit
die Schlacht so gut wie gewinnen oder, oder, oder, oder... Der Himmel
kann ja auch auf die Erde fallen :-) Eins ist wichtig, das Spiel
bleibt ein Spiel, etwas also, was Spaß macht.
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